Foto: Fuldamedia

Millionenschaden nach Großbrand im Zement- und Kalkwerk Müs

Über 150 Einsatzkräfte waren vor Ort und kämpften gegen den Großbrand

GROSSENLÜDER-MÜS

Gegen 21.45 Uhr ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein, dass eine Halle in Vollbrand stehen würde. Schon auf der Anfahrt waren Flammen und Rauch kilometerweit sichtbar.

Ab ca. 21.00 Uhr kam es dort zu einem Brand einer ca. 300 qm großen Trapezblech-Lagerhalle, in welcher Brennstoffe für die Produktion sowie zwei mit Altreifenschnipsel beladene Sattelauflieger zwischengelagert waren, sagt die Polizei.

Ein über der Halle verlaufendes Förderband für Klinkersteine wurde durch die enorme Hitzeeinwirkung ebenfalls beschädigt. Die Brandbekämpfung dauerte bis etwa 02.30 Uhr an, eine weitere Brandwache wurde bis in die Morgenstunden gestellt.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde Großalarm für die Feuerwehr gegeben, über 150 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Großenlüder, Bad Salzschlirf und Fulda machten sich auf dem Weg zur Brandstelle.

Eine Halle, in der zwei Lkw-Auflieger mit Altreifen abgestellt waren, stand in Vollbrand, auch waren Explosionen von weitem zu hören. Wie Einsatzleiter Sebastian Erb berichtet, hatte die Halle eine hohe Brandlast und eine enorme Hitze die den Einsatzkräften zu schaffen machten.

Die Feuerwehr versuchte mit einer Riegelstellung zu verhindern, dass der Brand sich auf die Produktion ausbreitet, was zum Glück gelang. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz, um aus der Luft den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Bürgermeister Florian Fritzsch eilte zu Einsatzstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach ersten Schätzungen der Werksleitung und der Polizei wird der Sachschaden auf eine Million Euro geschätzt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, wird im Laufe des Mittwochs durch die Brandermittler geklärt.

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