Unfall aus bisher ungeklärter Ursache – erheblicher Sachschaden und vorübergehende Sperrung
Updatestand: 22.09.2026, 11.40 Uhr:
Der Pkw-Fahrer sei laut Bundespolizei gegen die schon geschlossene Schranke gefahren. Er gab an, er sei von der Sonne geblendet worden. Verletzt wurde der Fahrer bei dem Unfall nicht. Der Zug habe aber den Bahnübergang schon passiert. Fünf Züge hatten insgesamt 10 Minuten Verspätung.
WALLENROD
Am Bahnübergang in Wallenrod ist am Freitagvormittag ein Pkw mit einer sich schließenden Schranke kollidiert. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Der Pkw-Fahrer aus dem Vogelsberg kam von der Alten Bahnhofstraße (L 3165) und wollte in Richtung Lauterbach fahren. Am Bahnübergang kam es aus bisher ungeklärter Ursache zur Kollision mit der sich schließenden Schranke.
Durch den Aufprall wurden unter anderem die Frontscheibe und die Motorhaube des Pkw erheblich beschädigt. Die Frontscheibe war komplett geborsten. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Bahnübergang vorübergehend nicht passierbar
Für die notwendigen Arbeiten waren unter anderem ein Notfallmanager der Deutschen Bahn, ein Technikerteam der Bahn sowie Kräfte der Bundes- und Landespolizei vor Ort. Für die Notreparatur war der Bahnübergang zunächst nicht passierbar.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Schranken wieder geöffnet werden. Ein Mitarbeiter der Bahn wird den Verkehr am Bahnübergang beim Einfahren eines Zuges regeln. Die L 3165 ist wieder für den Verkehr freigegeben.
Entgegen einer zunächst von der Deutschen Bahn über ihre App verbreiteten Information gab es keinen Notarzteinsatz auf der Bahnstrecke. Verletzt wurde bei der Kollision niemand.









