Vogelsberger Amt für Gefahrenabwehr informiert in Alsfeld über Lebensmittel, Wasser und wichtige Hilfsmittel für den Krisenfall
VOGELSBERGKREIS/ALSFELD
Was gehört eigentlich in den Vorratsschrank, wenn Strom oder Wasser ausfallen oder ein anderer Notfall eintritt? Das Vogelsberger Amt für Gefahrenabwehr informiert derzeit im Rahmen der hessischen Resilienzwoche über die persönliche Vorsorge.
Im Rewe-Markt in Alsfeld haben Heidi Schmidt und Susanne Pfeffer dazu einen beispielhaften Notvorrat aufgebaut. Die Empfehlung: Lebensmittel und wichtige Dinge für zehn Tage zu Hause vorhalten.
Auf dem Tisch stehen unter anderem Bockwürstchen, Gemüsekonserven, Nudeln, Honig und Kartoffeln im Glas. Auch Süßigkeiten sowie Baby- und Tiernahrung gehören zur beispielhaften Zusammenstellung. Hinzu kommen Hygieneartikel.
20 Liter Wasser pro Person
Eine wichtige Rolle spielt die Wasserversorgung. Für eine Person werden für zehn Tage 20 Liter Wasser empfohlen. Davon sind täglich 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter für die Zubereitung von Lebensmitteln vorgesehen.
Doch zur Vorsorge gehört mehr als nur Essen und Trinken. Heidi Schmidt empfiehlt auch eine Dokumentenmappe mit wichtigen Unterlagen. Muss ein Haus kurzfristig verlassen werden, sind die wichtigsten Dokumente damit schnell griffbereit.
Auch eine Notfallapotheke sollte vorhanden sein. Für einen möglichen Stromausfall oder den Ausfall anderer Versorgungseinrichtungen können außerdem Hilfsmittel wie eine Solarlampe, ein Gaskocher oder ein Kurbelradio sinnvoll sein. Über das Radio können im Krisenfall weiterhin Informationen empfangen werden.
Informationen und Checkliste
Der Vogelsbergkreis beteiligt sich gemeinsam mit 16 weiteren hessischen Landkreisen an der Resilienzwoche der Landesregierung. In insgesamt 21 Rewe-Märkten werden beispielhafte Notvorräte für jeweils eine Person und einen Zeitraum von zehn Tagen gezeigt.
Am Informationsstand in Alsfeld können sich Interessierte außerdem die kostenlose BBK-Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ mit Checkliste sowie einen Notfallbeutel mitnehmen.
Weitere Informationen zur persönlichen Vorsorge sowie die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt es direkt auf der Internetseite des BBK: https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html

