Foto: Vogelsberger Zeitung

Innenminister Poseck besucht Brandstelle

Innenminister Dr. Roman Poseck: „Viele Menschen sind betroffen. Das ist gewissermaßen hier das Herz der Kreisstadt Lauterbach.“

LAUTERBACH
Hessens Innenminister Dr. Roman Poseck (CDU) hat sich heute vor Ort ein Bild von den Folgen des schweren Brandereignisses in der Lauterbacher Innenstadt gemacht. Bei seinem Besuch wollte er sich einen persönlichen Überblick über die Schäden verschaffen, seine Anteilnahme im Namen des Landes Hessen ausdrücken und den zahlreichen Einsatzkräften für ihre Arbeit danken.

„Viele Menschen sind betroffen. Das ist gewissermaßen hier das Herz der Kreisstadt Lauterbach“, sagte Poseck mit Blick auf die Schäden in der historischen Innenstadt. Die Brände hätten verheerende Auswirkungen gehabt und viele Menschen in Lauterbach und darüber hinaus bewegt.

Der hessische Innenminister Dr. Roman Poseck (Mitte) besuchte zusammen mit Landrat Dr. Jens Mischak (links) und Bürgermeister Holger Marks die Brandstelle.

Besonders hob der Innenminister die Leistung der Einsatzkräfte hervor. Feuerwehr, DRK, THW, Polizei und weitere Helfer hätten in den vergangenen Tagen Herausragendes geleistet. „Sie haben Tag und Nacht gearbeitet, zusammengearbeitet und sich selbst in Gefahr gebracht“, erklärte Poseck. Durch den großen Einsatz sei verhindert worden, dass noch Schlimmeres passiert sei.

Bei dem Einsatz waren in der Spitze mehr als 300 Einsatzkräfte beteiligt. Darunter waren Helferinnen und Helfer aus Lauterbach, dem gesamten Vogelsbergkreis sowie aus benachbarten Regionen wie Fulda. Poseck bezeichnete die Zusammenarbeit aller Beteiligten als hervorragend.

„Dieses Ereignis hat nicht nur Lauterbach und den Vogelsberg erschüttert, sondern das gesamte Land Hessen“, sagte der Innenminister. Der Einsatz zeige erneut, wie wichtig leistungsfähige Feuerwehren und ein gut aufgestellter Brandschutz seien.

Beim Blick auf die historische Altstadt sprach Poseck von einer tiefen Wunde für Lauterbach. Die Stadt sei besonders durch ihre Fachwerkhäuser geprägt. „Man sieht, welche Gewalt ein Feuer entwickeln kann und wie schnell Fachwerk brennen kann“, sagte er.

Poseck erinnerte daran, dass er die Feuerwehr Lauterbach bereits vor rund einem Jahr besucht hatte und sich damals ein Bild von deren Leistungsfähigkeit machen konnte. Diese habe die Feuerwehr nun bei dem Großeinsatz erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Der Innenminister dankte abschließend allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Unterstützung während der schwierigen Tage.

Anm. d. Red.
Wir zeigen Ihnen absichtlich keine Fotos aus den Innenräumen der Brandobjekte aus Respekt und Rücksichtnahme der Betroffenen.

Exklusivfoto: Die Vogelsberger Zeitung war bei der Ankunft und Begrüßung dabei.
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