Feuer am Marktplatz greift auf mehrere Gebäude über – 300 Einsatzkräfte bringen Großbrand unter Kontrolle, vier Menschen leicht verletzt.
LAUTERBACH
Ein verheerender Großbrand hat am Mittwochabend die Lauterbacher Innenstadt erschüttert. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und griff im weiteren Verlauf auf drei weitere Fachwerkhäuser über. Insgesamt standen vier Gebäude in Flammen.
Rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften mit einem Großaufgebot gegen den Brand. Aufgrund der engen Bebauung in der historischen Altstadt gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Mehrere Feuerwehren rückten zunächst mit dem Alarmstichwort „Menschen in Gefahr“ aus.

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Jürgen Eifert wurden glücklicherweise keine Menschen schwer verletzt. Vier Personen erlitten jedoch leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Betroffene Anwohner werden betreut.

Zur Brandbekämpfung waren unter anderem drei Drehleitern und der Lauterbacher Teleskopmast im Einsatz. Trotz der hohen sommerlichen Temperaturen arbeiteten die Einsatzkräfte bis in die späten Abendstunden unter schwierigen Bedingungen. Unterstützung erhielten sie dabei auch aus der Bevölkerung, die die Feuerwehrleute mit Getränken versorgte.
„Vier Gebäude stehen in Brand“, erklärte der Feuerwehrsprecher und Einsatzleiter während des Einsatzes. Inzwischen sei es gelungen, die Flammen auf die vier betroffenen Gebäude zu begrenzen und den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Die Nachlöscharbeiten werden nach Einschätzung der Einsatzleitung noch bis in die Nacht andauern. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen am Mittwochabend noch keine Informationen vor.
Alle Einsatzkräfte absolvieren viele freiwillige Stunden für Fort- und Weiterbildung, damit sie um nichts den Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr – von denen es nur sieben in Hessen gibt – nachstehen. Deshalb sucht die Freiwillige Feuerwehr auch Mitglieder und Mitgliederinnen für den aktiven Einsatzdienst.


















