Brand im Postverteilzentrum Reiskirchen

Akku in Paket löst Schwelbrand aus – Aufmerksame Zeugen entdecken Rauch rechtzeitig und alarmieren die Feuerwehr. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert einen Großbrand.

REISKIRCHEN
Ein Akku in einem Paket hat am Freitagabend einen Schwelbrand im Postverteilzentrum in der Schulstraße ausgelöst. Dank aufmerksamer Zeugen und des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein größerer Brand verhindert werden.

Zeugen hatten über dem Dach des Postverteilzentrums Rauch aufsteigen sehen und umgehend die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehr Reiskirchen rückte mit 38 Einsatzkräften an und konnte den Brand schnell lokalisieren.

Im Inneren des Gebäudes schmorte ein Paket, das einen Akku enthielt. Dabei entwickelte sich ein starker Schwelbrand mit erheblicher Rauchentwicklung. Durch die Hitze war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eine Fensterscheibe geplatzt. Die Einsatzkräfte nutzten die entstandene Öffnung als Zugang zum Gebäude, um weitere Schäden an Türen oder Toren zu vermeiden. Parallel dazu verschafften sich weitere Feuerwehrleute über das Dach Zugang zum Brandbereich.

Nachdem das Brandgut gelöscht und ins Freie gebracht worden war, befreite die Feuerwehr das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch. Anschließend wurden sämtliche Räume sorgfältig auf weitere Brandherde kontrolliert.

Eine Streife der Polizeistation Grünberg nahm zunächst den Sachverhalt auf und übergab die Ermittlungen anschließend an die Kriminalpolizei. Auch Reiskirchens Bürgermeister Tobias Breidenbach machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Der Eigentümer des Gebäudes schätzt den entstandenen Gebäudeschaden auf rund 50.000 bis 70.000 Euro. Wie hoch der Schaden an den gelagerten Sendungen und der technischen Ausstattung ausfällt, ist derzeit noch unklar.

Wegen der starken Verrauchung wurde für das Gebäude ein Betretungsverbot ausgesprochen. Der Postbetrieb muss deshalb bis auf Weiteres auf eine alternative Lösung ausweichen.

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Erstellt von Karl-Ernst Crönlein.