Foto: Vogelsberger Zeitung

Ballenpresse brennt vollständig aus

Rund 160 Einsatzkräfte verhindern Übergreifen der Flammen auf angrenzendes Waldgebiet – etwa 3,5 Hektar Stoppelacker abgebrannt

HUTZDORF
Ein Flächenbrand auf einem Stoppelacker bei Schlitz-Hutzdorf hat am Sonntagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Dabei geriet auch eine Ballenpresse in Vollbrand und wurde vollständig zerstört.

Foto: Frank Löw

Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Waldgebiet verhindert werden.

Alarmiert wurden die Feuerwehren um 17.08 Uhr. Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Schlitz, Andreas Leinweber, mitteilte, fanden die ersten Einsatzkräfte einen bereits brennenden Stoppelacker vor. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet und auf eine Ballenpresse übergegriffen, die beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand stand. Der betroffene Landwirt hatte zuvor versucht, den Brand selbst zu löschen, blieb dabei jedoch erfolglos.

Aufgrund der hohen Temperaturen und der unmittelbaren Nähe zum Wald wurde das Einsatzstichwort erhöht, um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Dafür wurden unter anderem Tanklöschfahrzeuge aus Lauterbach, Hünfeld, Fulda und Kirchheim nachalarmiert. Unterstützung erhielt die Feuerwehr zudem von mehreren Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen halfen. „So hatten wir die Lage zügig im Griff“, sagte Leinweber und bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung.

Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte vor Ort. Nach Angaben der Feuerwehr wurden etwa 3,5 Hektar Stoppelacker zerstört. Die Ballenpresse brannte vollständig aus. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldgebiet konnte jedoch verhindert werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten mussten die Einsatzkräfte noch mehrere Stroh auseinanderziehen und ablöschen, um verbliebene Glutnester zu beseitigen. Der betroffene Landwirt sowie eine Feuerwehrangehörige wurden vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasaufnahme untersucht. Beide konnten die Einsatzstelle nach einer medizinischen Kontrolle unverletzt verlassen.

Neben den örtlichen Feuerwehren waren auch Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister sowie ein Fachberater Wald der Feuerwehr Fernwald an der Einsatzstelle.

Foto: Frank Löw
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