Foto: Fuldamedia

Tödlicher Unfall auf der A7 bei Kalbach

46-jährige Autofahrerin fährt auf Stauende auf und stirbt – Zwischen dem Fuldaer Dreieck und Bad Brückenau/Volkers kollidiert ein VW Polo mit zwei Sattelzügen. Die A7 bleibt stundenlang voll gesperrt. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang klären.

KAHLBACH
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 ist am Dienstagnachmittag eine 46 Jahre alte Autofahrerin ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Süden zwischen dem Fuldaer Dreieck und der Anschlussstelle Bad Brückenau/Volkers.

Nach Angaben der Polizei war die Frau aus dem Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen mit einem VW Polo auf dem rechten von drei Fahrstreifen unterwegs. Auf Höhe des Kilometers 584,6 herrschte aufgrund eines Staus stockender Verkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte die Fahrerin das Stauende zu spät und prallte zunächst gegen den Auflieger eines vorausfahrenden Sattelzuges, der von einem 55-jährigen Mann aus Fulda gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinwagen nach rechts abgewiesen. Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit der Schutzplanke und anschließend mit dem Tieflader eines weiteren Sattelzuges, den ein 41-jähriger Fahrer aus Sinsheim lenkte. Die 46-Jährige erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die beiden Lkw-Fahrer wurden medizinisch versorgt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft Fulda einen unabhängigen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten und der Spurensicherung blieb die A7 in Fahrtrichtung Süden rund fünf Stunden voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Nachfolgende Fotos sind von der Polizei freigegeben, nachdem die Angehörigen informiert wurden.
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