Friedlicher Verlauf – Positive Zwischenbilanz zum Hessentag 2026 – Großes Interesse am „Platz der Polizei“
FULDA
Der Hessentag 2026 ist bereits zur Hälfte vorbei. Die Stadt Fulda, die Bundespolizei und die Polizei sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Aus Sicht der Polizei verliefen die ersten Tage friedlich und ohne größere Probleme, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei Osthessen, der Bundespolizeiinspektion Kassel und der Stadt Fulda.
Während des Hessentags sind viele Einsatzkräfte vor Ort. Sie sind auf dem Festgelände und in der Umgebung unterwegs. Mitarbeitende der Landespolizei und der Stadtpolizei sind für Besucherinnen und Besucher jederzeit ansprechbar.
Die Polizei musste bisher vor allem bei Vorfällen eingreifen, die bei großen Veranstaltungen häufig vorkommen. Dazu gehören einzelne Körperverletzungen. Oft spielte dabei Alkohol eine Rolle. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes am Handgelenk verletzt.
Außerdem gab es zwei Fälle, in denen verbotene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet wurden. Die Polizei nahm jeweils einen Tatverdächtigen fest. Gegen die Personen wurden Strafverfahren eingeleitet. Außerdem dürfen sie das Veranstaltungsgelände nicht mehr betreten.
Schwere Straftaten oder besondere Sicherheitsvorfälle wurden bisher nicht bekannt.
Die Stadt Fulda, die Polizei, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und weitere Behörden arbeiten eng zusammen. Nach Angaben der Verantwortlichen trägt diese Zusammenarbeit zu einem sicheren und geordneten Hessentag bei.
„Bislang verläuft der Hessentag friedlich und weitgehend störungsfrei. Die Besucherinnen und Besucher verhalten sich überwiegend rücksichtsvoll sowie verantwortungsbewusst und erleben ein fröhliches und sicheres Landesfest. Unsere Einsatzkräfte leisten gemeinsam mit den Sicherheitspartnern täglich einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Veranstaltung auch bei hohen Besucherzahlen sicher und geordnet verläuft. Für die zweite Hälfte des Hessentags werden wir unser Engagement unverändert fortsetzen und wachsam bleiben, um gemeinsam mit allen Beteiligten einen sicheren, friedlichen und gelungenen Hessentag zu ermöglichen“, so der osthessische Polizeipräsident Michael Tegethoff.
Großes Interesse gab es auch am „Platz der Polizei“. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ins Gespräch zu kommen. Dort konnten sie sich über Prävention und Sicherheit informieren.
Auch die Bundespolizei zieht eine positive Bilanz. In den vergangenen fünf Tagen reisten viele Menschen mit der Bahn zum Hessentag an und wieder ab. Die Zahl der Fahrgäste lag im fünfstelligen Bereich.
Besonders nach den Konzerten auf dem Domplatz waren die Bahnsteige zeitweise sehr voll. Es kam vereinzelt zu kleineren Streitigkeiten. Die Bundespolizei konnte diese jedoch schnell schlichten. Schwere Straftaten wurden nicht bekannt.
Auch die Stadt Fulda zeigt sich zufrieden. Bürgermeister Dag Wehner lobte die gute Vorbereitung und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden:
„Die Zusammenarbeit läuft reibungslos, das in Fulda schon lange geübte Miteinander von Polizei und Stadt bewährt sich hier einmal mehr. Als Beispiel möchte ich nur die Stadtwache nennen, die derzeit als Hessentagswache fungiert. Ein großes Dankeschön geht auch an die mehr als ein Dutzend hessischen Kommunen, die mit ihrem Personal unsere Stadtpolizei unterstützen. Insgesamt 45 Kräfte aus anderen Städten und Gemeinden – darunter ehemalige Hessentagsstädte wie Bad Hersfeld, Fritzlar oder Bad Vilbel – sind während des Hessentags vor Ort und unter anderem bei der Verkehrslenkung eingesetzt. Das ist für uns eine sehr wertvolle Hilfe.“

