Ministerpräsident Boris Rhein hat den 63. Hessentag in Fulda eröffnet. Von links: Moderatorin Valerie Niehaus, das Hessentagspaar Max und Vera Dudyka, Ministerpräsident Boris Rhein und seine Frau Tanja Raab-Rhein, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld mit seiner Frau Lioba Wingenfeld sowie der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Benedikt Kuhn. (Foto: Hessische Staatskanzlei)

63. Hessentag eröffnet

Regierungschef hebt besondere Bedeutung im Jubiläumsjahr „80 Jahre Hessen“ hervor

FULDA
Mit einem Bekenntnis zu Gemeinschaft, kultureller Vielfalt und hessischer Identität ist am Freitag der 63. Hessentag in Fulda eröffnet worden. Unter dem Motto „FD – Foll Hessisch“ gaben Ministerpräsident Boris Rhein und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld im Stadtschloss den offiziellen Startschuss für das älteste und größte Landesfest Deutschlands.

„Der Hessentag ist ein Fest der Begegnung, der Gemeinschaft und der hessischen Identität. Dort erleben wir, was Hessen ausmacht: Weltoffenheit, Heimatverbundenheit, kulturelle Vielfalt und den starken Zusammenhalt der Menschen in unserem Land“, sagte Rhein. Mit Blick auf die kommenden zehn Festtage ergänzte er: „Fulda statt Filterblase – das ist das Motto für die nächsten zehn Tage.“

Bis zum 21. Juni verwandelt sich die Domstadt in eine große Bühne für das ganze Land. Rund 1.200 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Musik, Sport, Politik und Gesellschaft stehen auf dem Programm. Neben Konzerten nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler erwarten die Besucher Familienangebote, Ausstellungen, Landespräsentationen sowie zahlreiche Mitmachaktionen.

Der Ministerpräsident nutzte die Eröffnung auch, um den vielen Ehrenamtlichen, Einsatzkräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Fulda und des Landes Hessen für ihren Einsatz zu danken. „Ein Hessentag dieser Größenordnung ist nur möglich, weil viele Menschen mit Herzblut mithelfen. Dieses Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung“, betonte Rhein.

Besondere Bedeutung erhält das Landesfest in diesem Jahr durch ein Jubiläum: Hessen feiert 2026 sein 80-jähriges Bestehen. Rhein erinnerte daran, dass das Bundesland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als demokratischer Neubeginn entstanden sei. „Der Hessentag erinnert uns daran, dass Zusammenhalt, Demokratie und gesellschaftliches Engagement unser Land stark machen“, sagte er.

Zugleich würdigte der Regierungschef die Gastgeberstadt. Fulda verbinde Tradition und Moderne auf besondere Weise und präsentiere sich als weltoffene und lebenswerte Heimat. „Fulda steht für Gastfreundschaft, kulturelle Vielfalt und großes ehrenamtliches Engagement. Überall in der Stadt spürt man die Begeisterung und die Vorfreude auf dieses Fest“, erklärte Rhein.

Auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld blickt mit Vorfreude auf die kommenden Tage. „Ein ganzes Land zu Gast in Fulda – das wünschen wir uns als Gastgeberstadt des 63. Hessentages“, sagte er. Die Vorbereitungen hätten viele Monate in Anspruch genommen. Nun freue sich das gesamte Team darauf, Besucherinnen und Besucher aus allen Regionen Hessens willkommen zu heißen.

Der Hessentag biete die Gelegenheit, das Bundesland mit seinen vielen Facetten kennenzulernen und Menschen zusammenzubringen. „Wir möchten Gemeinschaft stiften und Erlebnisse bieten, von denen wir hier in Fulda, aber auch unsere Gäste aus ganz Hessen dauerhaft zehren können“, betonte Wingenfeld. Die Stadt wolle sich mit einem Hessentag präsentieren, der regional geprägt, nachhaltig ausgerichtet und kulturell vielfältig sei.

Zum Auftakt des Landesfestes standen für Ministerpräsident Rhein zudem die Eröffnung des Trachtenlandes, des „Treffpunkt Hessen“ sowie der Hessentagskirche auf dem Programm.

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