(von links): Volksbank-Vorstand Michael Müller, Barbara Naujoks (VBG), Robert Sarfert, Annette Mack, Jan Christoph Pfeiffer und Jürgen Geck (alle Abteilung Infrastruktur und Logistik der Volksbank Mittelhessen). (Foto: Volksbank Mittelhessen)

Wichtige Verstärkung für den Arbeitsschutz

Robert Sarfert erhält Abschlussurkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Volksbank Mittelhessen

MITTELHESSEN/GIESSEN
Ein besonderer Moment für die Volksbank Mittelhessen und ein starkes Signal für den Stellenwert des Arbeitsschutzes im Unternehmen: Robert Sarfert hat nach zweijähriger Ausbildung seine Abschlussurkunde zur Fachkraft für Arbeitssicherheit erhalten. Überreicht wurde sie von Barbara Naujoks, der Aufsichtsperson der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) für die Volksbank Mittelhessen.

„Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind bei uns weit mehr als formale Pflichten – sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Verantwortung gegenüber allen Mitarbeitenden“, betont Vorstandsmitglied Michael Müller. „Umso mehr freuen wir uns, dass dieser wichtige Bereich nun wieder personell verstärkt ist. Nach dem plötzlichen Tod eines Kollegen war zunächst Jürgen Geck allein als Fachkraft für Arbeitssicherheit für die gesamte Bank tätig. Mit dem erfolgreichen Abschluss von Robert Sarfert sind wir nun wieder doppelt gut aufgestellt und auch die Vertretung ist gesichert.“

Die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ist anspruchsvoll, zeitintensiv und mit hoher fachlicher Verantwortung verbunden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit tragen in ihrer Funktion die Hauptverantwortung für die sicherheitstechnische Beratung im Unternehmen. Sie nehmen dafür zum Beispiel Gefährdungsbeurteilungen vor oder begleiten sie, entwickeln Schutzkonzepte, beraten den Arbeitgeber in allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes und erarbeiten Konzepte zur Verbesserung der Arbeitssicherheit.

„Robert Sarfert hat diese Herausforderung in den vergangenen zwei Jahren mit großer Disziplin“, lobt Michael Müller. „Er hat mit viel Herzblut und großem persönlichen Einsatz gezeigt, wie wichtig ihm die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden sind. Eine so anspruchsvolle Ausbildung parallel zum Berufsalltag – oft auch in der eigenen Freizeit – macht man nicht einfach so, das macht man aus Überzeugung. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und für unsere Bank und für alle unsere Kolleginnen und Kollegen unglaublich wertvoll.“

Die Volksbank Mittelhessen

Nach den Fusionen mit dem VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg, der Raiffeisenbank im Hochtaunus sowie den Volksbanken Schupbach und Feldatal kommt die Volksbank Mittelhessen auf eine Bilanzsumme von 14,2 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2025). Damit gehört die Volksbank Mittelhessen zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Das Geschäftsgebiet der 1858 gegründeten Bank reicht von Frankenberg im Norden bis kurz vor Frankfurt und im Westen von der Residenzstadt Weilburg bzw. der Stadt Bad Laasphe (Kreis Siegen-Wittgenstein) bis nach Gerstungen im Wartburgkreis hinter der thüringischen Grenze.

Von den aktuell 448.573 Kunden sind 223.529 auch Mitglieder und somit Teilhaber der Genossenschaft. Der Unternehmenssitz ist Gießen, Stammhäuser befinden sich außerdem in Marburg, Wetzlar, Bad Nauheim und Bad Hersfeld (Zweigniederlassung VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg). Zum Stichtag 31. Dezember 2025 betrieb die Volksbank Mittelhessen insgesamt 84 Geschäftsstellen und 51 Selbstbedienungs-Standorte sowie 163 Geldautomaten. Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 1.578 Mitarbeiter für das Unternehmen, davon befinden sich 92 in Ausbildung.

Buttons mit Icons
Kanal Vogelsberger Zeitung Alexa Skill