Foto: Vogelsberger Zeitung

Schuppenbrand in Hünfeld-Oberrombach

Schuppen grenzte unmittelbar an ein Wohnhaus – Von der Dachverkleidung platzten Faserzementplatten ab

HÜNFELD-OBERROMBACH
Mit dem Stichwort „B F3″ sind die Feuerwehren aus der Haunestadt und umliegenden Gebieten am Donnerstagabend nach Hünfeld-Oberrombach alarmiert worden. Dort stand ein Schuppen lichterloh in Flammen.

Gegen 20.10 Uhr ging die Meldung über eine brennende Scheune in der Bornstraße in Oberrombach ein. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Dunkle Rauchwolken zogen über das Gebiet. Laut Polizei wurden keine Personen verletzt, alle betroffenen Wohnhäuser wurden zunächst evakuiert.

Patrick Fey, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Hünfeld, berichtete: „Beim Eintreffen hat sich die Lage so dargestellt, dass hier ein größerer Schuppen brannte“.

Besonders kritisch: Der Schuppen grenzte unmittelbar an ein Wohnhaus. „Unsere erste Aufgabe war es daher, das Wohngebäude vor den Flammen zu schützen.“ Dafür wurde eine Riegelstellung errichtet.

Im weiteren Verlauf war die Lage unter Kontrolle. Die Wasserversorgung für die Löscharbeiten stand, nachdem es zu Beginn noch Probleme gegeben hatte. „Anfangs hatten wir Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung, aber nachdem Personal der Stadtwerke vor Ort war und uns einen Hochbehälter zugeschaltet hat, war die Versorgung stabil“, erklärte Fey weiter. Rund 75 Einsatzkräfte waren im Einsatz darunter die Feuerwehren der Stadt Hünfeld sowie Kräfte aus den Marktgemeinden Burghaun und Eiterfeld, außerdem Rettungsdienst und Polizei.

Gefahr ging weiterhin von Teilen des Schuppens aus: „Von der Dachverkleidung platzten Faserzementplatten ab“, sagte Fey. Der Bereich wurde deshalb weiträumig abgesperrt, sodass sich nur Einsatzkräfte unter Atemschutz im unmittelbaren Gefahrenbereich aufhalten durften. Die auf der Straße liegenden Trümmer stammten laut Feuerwehr von diesen abplatzenden Dachteilen. Verletzte gab es nach aktuellem Stand keine.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch an. „Wir werden die Brandstelle weiter ablöschen, bis alles vollständig aus ist“, so Fey. Das angrenzende Wohnhaus konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr offenbar gerettet werden. „Wir konnten zügig eine Riegelstellung aufbauen“, erklärte Fey. Inwieweit das Gebäude durch Rauch beeinträchtigt wurde, ist zunächst unklar. Der betroffene Schuppen hingegen war nicht mehr zu retten. „Ich gehe stark davon aus, dass er verloren ist“, bestätigte der stellvertretende Stadtbrandinspektor.

Video zum Brand.
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