Ermittlungsverfahren gegen YouTuber wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte – Strafanzeige auch gegen die eingesetzten Polizeikräfte
FULDA
Wie bereits in der Pressemitteilung vom 28.03.2026 berichtet (https://www.vogelsberger-zeitung.de/2026/03/28/demo-gegen-generation-deutschland/) , kam es im Zusammenhang mit der Versammlungslage am vergangenen Samstag (28.03.) in Fulda-Johannesberg im Bereich der dortigen Bühne zu polizeilichen Maßnahmen gegen eine männliche Person.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fiel dieser durch Filmaufnahmen auf, wodurch sich die Stimmung unter den Versammlungsteilnehmenden zunehmend aufheizte und schließlich zu einer kurzzeitigen Unterbrechung sowie zu einem Ausschluss der Person von der Versammlung durch den Versammlungsleiter führte. Nachdem er sich nicht entfernte, kam es zur Kontaktaufnahme durch polizeiliche Einsatzkräfte, wobei die männliche Person zu Boden fiel und sich versperrte. In der Folge wurde er durch die Einsatzkräfte weggetragen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zeitnah wieder entlassen und konnte seine Filmaufnahmen fortsetzen.
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte
Gegen die männliche Person wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte und wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Hessische Versammlungsfreiheitsgesetz eingeleitet. Die rechtliche Würdigung obliegt nun im weiteren Verlauf der Staatsanwaltschaft Fulda.
Strafanzeige auch gegen die eingesetzten Polizeikräfte
Im Nachgang der Versammlungslage wurde in den sozialen Medien kontrovers über die polizeiliche Maßnahme diskutiert. Inzwischen liegt der Staatsanwaltschaft Fulda auch eine Strafanzeige gegen die eingesetzten Polizeikräfte vor. Das Polizeipräsidium Osthessen wird die Aufklärung des Sachverhalts vollumfänglich unterstützen und appelliert zugleich an die Social-Media-Community, sich nicht weiter an Spekulationen zu beteiligen oder gar strafbare Äußerungen zu tätigen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung des Polizeipräsidium Osthessen.


