Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller erklärt weshalb neun statt fünf Stimmen fehlen (Archivfoto: Vogelsberger Zeitung)

49,94 % für Marx: Es fehlten tatsächlich neun Stimmen

Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller erklärt weshalb doch neun statt fünf Stimmen fehlen

LAUTERBACH
Es wurde lange gezählt und dann stand fest: Es gibt eine Stichwahl in Lauterbach. Holger Marx (CDU) lag mit 49,94 Prozent vorne, verpasste die absolute Mehrheit aber ganz knapp.

Gestern erhielten wir einige Anrufe von Bürgern, die auf ein anderes Ergebnis der fehlenden Stimmen kommen, sie kamen auf nur fünf fehlende Stimmen. Wir rechneten nach und kamen zum selben Ergebnis. Doch das ist ein Denkfehler.

Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller: „Das ist ein Denkfehler.“
Wir haben mit dem aktuellen Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller gesprochen und wollten wissen, wie man auf neun fehlende Stimmen kommt, weil wir rechnerisch nur auf fünf fehlenden Stimmen kamen. Dazu erklärt Bürgermeister Vollmöller: „Das ist ein Denkfehler. Es müssen alle Stimmen von den Mitbewerbern zusammenaddiert werden. In der Summe ergibt das 3.231 Stimmen.“ Es entsteht eine Differenz zu Holger Marx von acht Stimmen (3.223). „Dann haben wir einen Patt“, erklärt Vollmöller weiter. Dazu muss noch eine Stimme für die Mehrheit addiert werden, macht also neun fehlende Stimmen.

Am Ende spielt es keine Rolle ob nun fünf oder neun Stimmen fehlen, es kommt zur Stichwahl am 29. März.

So haben die Wähler gewählt:

Holger Marx, CDU3.22349,94 %
Katharina Jacob, Die Linke2443,78 %
Domenico Garrubba, Einzelbewerber921,43 %
Daniel Schmidt, Einzelbewerber2.19634,03 %
Albert Krumm, Einzelbewerber69910,83 %
Die Wahlbeteiligung liegt bei: 63,7 %

Auch wir hatten diesen Denkfehler gemacht, stehen aber auch dazu und wollen es nicht verschweigen. Es bleibt so oder so bei der Stichwahl am 29. März.

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