Laut Frachtpapieren sei ein Teil der etwa 2.000 Hühner in Käfigen auf die Fahrbahn gefallen
REISKIRCHEN / A480
Auf der Autobahn 480 zwischen dem Gießener Nordkreuz und dem Reiskirchener Dreieck staute sich der Verkehr heute Morgen aufgrund eines Unfalls zwischen zwei Lkw.
Gegen 8.15 Uhr fuhr der Fahrer eines Tiertransports aus bislang ungeklärter Ursache einem vorausfahrenden Lkw auf. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen, die der Rettungsdienst vor Ort versorgte.

Durch den Unfall war ein Teil der Fracht – laut Frachtpapieren etwa 2.000 Hühner in Käfigen – auf die Fahrbahn gefallen. Einige Tiere wurden durch den Unfall getötet, sagt die Polizei. Das verständigte Veterinäramt nahm sich den weiteren Tieren an. Aufgrund des Unfalls musste eine Vollsperrung in Richtung Reiskirchen eingerichtet werden, zu Beginn war eine kurzzeitige Vollsperrung auch in die Gegenrichtung nötig.
Der beschädigte Tiertransporter musste abgeschleppt werden. Zuvor musste ein Ersatztransport organisiert und die Hühner in diesen umverladen werden.

Der entstandene Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 150.000 Euro. Nach etwa sechs Stunden konnte die Vollsperrung nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten gegen 14.50 Uhr aufgehoben werden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.










