Foto: St.Rü.

Bitteres Doppelspielwochenende für die Lauterbacher Luchse

Zwei knappe Spiele, zwei NiederlagenErneut waren Strafzeiten und umstrittene Entscheidungen die entscheidenden Faktoren

LAUTERBACH
Ein hartes Wochenende liegt hinter den Lauterbacher Luchsen. Zwei knappe Spiele, zwei Niederlagen – und erneut waren Strafzeiten und umstrittene Entscheidungen die entscheidenden Faktoren.

Im OsWeNo-Pokal gegen den Adendorfer EC zeigten die Luchse ihre bislang stärkste Defensivleistung der Saison. Mit konzentrierter Arbeit im eigenen Drittel, guter Struktur im Mitteldrittel und großem Einsatz hielten sie den Favoriten bis zum Ende in Schach. Doch die Begegnung wurde mehr und mehr zu einem Strafzeiten-Duell – allerdings fast ausschließlich gegen Lauterbach. Neunmal mussten sie auf die Strafbank, während sie selbst nur ein einziges komplettes Powerplay erhielten. Besonders bitter: 15 Sekunden vor Schluss eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, die zu einer Vier-gegen-Drei-Überzahl in der Overtime führte. Adendorf nutzte den zusätzlichen Raum und Jesper Ahlgren verwandelte per Direktschuss zum 2:3-Endstand. Trotz Niederlage boten die Luchse eine starke und kämpferische Vorstellung.

Keine 24 Stunden später wartete in der Liga mit den Chemnitz Crashers die nächste schwere Aufgabe. Sportdirektor Arno Lörsch übernahm erneut an der Bande für den verletzten Trainer Dieter Reiss. Der Start gelang perfekt: Paul Kranz traf früh, später stellte er gemeinsam mit Bruder Julius und Michael Hodge auf 2:2. Hunter Brackett glich im Mitteldrittel zum 3:3 aus, nachdem zuvor mehrere Topchancen vergeben worden waren. Im Schlussabschnitt schien die Wende greifbar, als Julius Kranz und Philipp Maier mit einem Doppelschlag auf 5:3 stellten. Doch dann kippte die Partie erneut: Beim Anschlusstreffer verlor Goalie Mateusz Majewski seinen Schläger, der sogar noch weggeschoben wurde – trotzdem zählte das Tor. Chemnitz glich aus und nutzte eine äußerst umstrittene Strafzeit gegen Paul Becker wegen Bandenchecks 14 Sekunden vor dem Ende zum 5:6-Siegtreffer.

Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen: Bereits am kommenden Samstag steht das Rückspiel in Chemnitz an (18.30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am Nikolaustag um 19.00 Uhr gegen die Eisbären Juniors Berlin.

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