Das Gründchen kam auf dem Friedhof in Eulersdorf zusammen
GREBENAU-EULERSDORF
Mildes teils sonniges Novemberwetter bildeten den äußeren Rahmen der zentralen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages der Stadt Grebenau. In diesem Jahr wurde die Bevölkerung des Gründchens an das Ehrenmal auf den Friedhof in Eulersdorf eingeladen.
Insgesamt folgten gut 60 Personen der Einladung und versammelten sich in Schwarz, unter ihnen Pfarrer Toralf Kretschmer sowie die Spitzen der städtischen Gremien und der Ortsbeiräte. Die Gedenkrede zum Volkstrauertag hielt in diesem Jahr der Bürgermeister Lars Wicke.
Er ging mit seinen Worten auf das Leid ein, das durch Kriege, aber auch durch Terror, Flucht und Vertreibung über die Menschheit gekommen ist. Die Geschehnisse in der Ukraine und in Gaza mit ihren Auswirkungen auf Deutschland, Europa und die gesamte Welt zeigen deutlich, wie der Machthunger von einzelnen Menschen die gesamte Welt ins Wanken bringt. Ebenso erinnerte Wicke an die deutschen Opfer der Auslandeinsätze. Er stellete auch die Frage: „Gibt es den gerechten Krieg?“
Im Anschluss an die Ansprache und das Totengedenken legten die stv. Ortsvorsteherin Luisa Becker und Bürgermeister Lars Wicke den Ehrenkranz der Stadt Grebenau am Ehrenmal. Dazu erklang die alte Volksweise „Ich hatt´ nen Kameraden“. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor Grebenau unter der Leitung von Peter Kostenis.

