Großaufgebot der Ermittlungsbehörden – 43-Jähriger aus Lauterbach angeklagt – Seit Juni in Untersuchungshaft
LAUTERBACH/GIESSEN
Es war am 19. März dieses Jahres, als in Lauterbach ein Großaufgebot der Polizei, Kriminalpolizei und Ordnungsamt für viel Aufmerksamkeit sorgte. Ein Wohnhaus und ein Garten wurden quasi auf den Kopf gestellt und man wurde fündig: diverse Datenträger mit kinder- und jugendpornografischem Inhalt wurde aufgefunden und sichergestellt.

Auch Metalldetektoren und Spürhunde waren bei der Maßnahme zum Einsatz gekommen. Die Staatsanwaltschaft Gießen hielt sich mit Verweis auf laufende Ermittlungen lange zurück, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Auf Anfrage der Vogelsberger Zeitung bei der Staatsanwaltschaft Gießen antwortet (heute) Staatsanwalt und stellv. Pressesprecher Volker Bouffier (jn.): „Infolge einer Hausdurchsuchung am 19.03.2025 in Lauterbach wurden unter anderem diverse Datenträger mit kinder- und jugendpornographischem Inhalt aufgefunden und sichergestellt. Gegen den 43-jährigen Angeschuldigten, welcher sich seit dem 12.06.2025 in Untersuchungshaft befindet, wurde inzwischen Anklage vor dem Amtsgericht Alsfeld wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie unerlaubten Besitzes kinderpornographischer Inhalte erhoben. Die Hauptverhandlung wird voraussichtlich am 03.12.2025 stattfinden.“
Anm. der Red.
Sollte die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Alsfeld stattfinden, so ist mit einer Höchststrafe bis maximal vier Jahren zu rechnen, andernfalls muss das Verfahren an das Landgericht abgegeben werden.






