Foto: Vogelsberger Zeitung

Gefährliches Fahrmanöver führt zu Unfall

Lkw fährt am Ohmtaldreieck rückwärts – Zum Glück nur Sachschaden

GEMÜNDEN/FELDA
Zu einem Unfall kam es Mittwoch gegen 11.40 Uhr auf der A49 Ohmtaldreieck zwischen drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein polnischer Lkw-Fahrer befuhr die A49 von Kassel in Richtung Ohmtaldreieck. Er beabsichtigte dort auf die A5 in Richtung Frankfurt abzubiegen, aufgrund mangelnder Ortskenntnis bog er aber auf die Überleitung nach Norden ab. Als der Lkw-Fahrer seinen Fehler bemerkte, hielt er auf der Autobahn an und wollte rückwärts aus der einspurigen Überleitung fahren, um dann seine Fahrt in Richtung Süden fortzusetzen.

Ein nachfolgender VW Caddy mit zwei Frauen konnte noch abbremsen, der Aufprall auf den rückwärtsfahrenden Sattelzug war aber nicht mehr zu verhindern. Ein weiterer Pkw fuhr auf den Caddy auf, konnte aber seine Fahrt nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Bad Hersfeld fortsetzen.

Verletzt wurde bei diesem Unfall zum Glück niemand.

Der VW musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden, er steckte im Heckportal des Aufliegers fest. An den beteiligte Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 12.000 Euro.

Die Überleitung von der A49 zur A5 in Richtung Alsfeld war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten von 11.40 Uhr bis 14.20 Uhr gesperrt, es kam aber nicht zu nennenswerten Behinderungen.

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