Foto: Vogelsberger Zeitung

Wohnhausbrand in Schlitz-Ützhausen

Zwei Personen ins Krankenhaus gekommen – Haus ist derzeit unbewohnbar

Updatestand: 25.09.2025 – 14.45 Uhr

SCHLITZ
Zu einem Wohnhausbrand in Schlitz-Ützhausen wurde die Feuerwehr heute Nacht gegen 02.07 Uhr Gerufen. Zwei Personen kamen mit Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus.

Gegen 2 Uhr wurde die Bewohnerin durch einen Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen und dadurch auf das Feuer in der Küche aufmerksam. Die Bewohnerin und ihr Ehemann retteten sich daraufhin zu einem Nachbargrundstück und alarmierten die Feuerwehr.

Max Gebauer von der Feuerwehr Schlitz im Wortlaut:
„Wir wurden heute Nacht zu einem F2-Gebäudebrand alarmiert. Zunächst wurde die Feuerwehr Ützhausen und die Feuerwehr Schlitz-Mitte alarmiert. Anfangs war es unklar, ob noch Personen im Gebäude sind. Wir haben dann sofort zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgeschickt. Dann wurde festgestellt, dass die Hausbewohner schon aus dem Gebäude raus sind und bei den Nachbarn erst mal untergekommen sind. Das Feuer hat sich im Gebäude relativ weit ausgebreitet. Darum haben wir ziemlich zeitnah die Feuerwehr aus Hutzdorf und die Feuerwehr aus Schlitz-Süd nachalarmiert. Die zwei Hausbewohner wurden dann dem Rettungsdienst zugeführt und sind auch ins Krankenhaus gebracht worden. Aktuell sind wir an den Nachlöscharbeiten da sich das Feuer in der Wandverkleidung und Deckenverkleidung ausgebreitet hat. Das war auch die Schwierigkeit bei dem Einsatz. Wir hatten kurze Zeit schon das Feuer aus, haben dann aber feststellen müssen, dass das Feuer sich weit im Gebäude in der Holzverkleidung, Deckenverkleidung ausgebreitet hat. Da sind wir aktuell dran, die Verkleidung aufzunehmen und nachzulöschen. Wir sind aktuell mit ca. 45 Einsatzkräften der Feuerwehr vor Ort.“

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch eine Polizeistreife, zwei RTWs und ein Notarzt vor Ort. Der Energieversorger OVAG hat das Gebäude stromlos geschaltet.

Durch den Brand entstand am Wohnhaus Sachschaden von schätzungsweise 160.000 Euro. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist aktuell noch unklar und Bestandteil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

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