Laura Dahlmeier bei Bergunfall in Pakistan gestorben – Die Sportwelt nimmt Abschied von einer Athletin, die im Biathlon alles erreicht hat
DEUTSCHLAND / PAKISTAN
Die deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist bei einem Kletterunfall am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Die Nachricht von ihrem Tod hat die Sportwelt erschüttert. Dahlmeier war eine der erfolgreichsten Biathletinnen ihrer Generation und hatte ihre Karriere aufgrund von gesundheitlichen Problemen frühzeitig beendet.
Dahlmeier war gemeinsam mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss am Laila Peak unterwegs, als es zu einem Steinschlag in einer Höhe von etwa 5.700 Metern kam. Krauss versuchte, Dahlmeier zu retten, aber aufgrund der schweren Verletzungen und des anhaltenden Steinschlags war dies unmöglich. Nachdem keine Lebenszeichen mehr erkennbar waren, entschied sich Krauss für einen Rückzug aus der Gefahrenzone. Trotz eines sofort abgesetzten Notrufs konnte eine Rettungsaktion aufgrund der abgelegenen Lage und Sicherheitsbedenken nicht rechtzeitig durchgeführt werden. Ein Überflug am nächsten Morgen ergab, dass Dahlmeier „mindestens schwerst verletzt“ war und keine Lebenszeichen mehr vorhanden waren.
Letzter Wille
In einer Pressemitteilung teilte das Management von Dahlmeier mit, dass sie ausdrücklich darum gebeten hatte, keine Person solle ihr Leben riskieren, um sie zu bergen. Ihr Wunsch war es auch, ihren Leichnam am Berg zurückzulassen. Die Familie respektiert diesen Wunsch und bittet darum, ihn zu akzeptieren.
Reaktionen
Die Familie von Laura Dahlmeier trauert um eine „großartige Person“, die mit ihrer herzlichen und geradlinigen Art das Leben vieler Menschen bereichert hat. Die Sportwelt nimmt Abschied von einer Athletin, die im Biathlon alles erreicht hat und frühzeitig ihre Karriere beendete.

