64 Jahre alter Pkw-Beifahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße in der Gemeinde Mücke ums Leben gekommen
MÜCKE-MERLAU
Ein 64 Jahre alter Pkw-Beifahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße in der Gemeinde Mücke ums Leben gekommen. Sechs weitere Personen, darunter drei Kleinkinder, wurden, teilweise schwer, verletzt. Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 15.15 Uhr auf der Landstraße 3325 zwischen den Mücker Ortsteilen Merlau und Nieder-Ohmen.
Hier kam es zwischen zwei Pkw zu einem Frontalzusammenstoß. Derzeit wird von der Polizei davon ausgegangen, dass einer der beteiligten Pkw aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit dem entgegenkommenden Pkw frontal kollidierte. Der Beifahrer eines Pkw BMW, ein 64 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Mücke, kam hierbei ums Leben. Die 57-jährige Fahrerin, ebenfalls aus der Gemeinde Mücke, wurde schwerverletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus mittels eines Rettungshubschraubers geflogen. In dem zweiten Pkw VW saßen fünf Personen, alle aus dem Landkreis Ravensburg, darunter drei Kleinkinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Während die Kinder und ein weiterer 63-jähriger Erwachsener mit leichten Verletzungen in angrenzende Krankenhäuser verbracht wurden, erlitt die 59-jährige Fahrerin schwere Verletzungen. Auch sie wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht.
Derzeit wird von einem Gesamtsachschaden von circa 70.000 Euro ausgegangen. Zur Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Für die Zeit der Unfallaufnahme ist die Landstraße bis voraussichtlich 19.30 Uhr noch komplett gesperrt. Neben mehreren Rettungskräften, sechs Rettungswagen, darunter zwei Rettungshubschraubern, waren auch Feuerwehren aus Mücke und Nieder-Ohmen im Einsatz, sowie Kreisbrandinspektor Marcell Büttner. Mit an der Einsatzstelle waren auch der Leitende Notarzt (LNA) und Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) vom Vogelsbergkreis. Die Polizei war mit drei Streifenbesatzungen vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.
Die Notfallseelsorge Vogelsberg war ebenfalls im Einsatz und betreute Angehörige an der Einsatzstelle. Da die verstorbene Person auch in den Reihen der Feuerwehr persönlich teils gut bekannt war, gab es auch mit den rund 40 Einsatzkräften eine ausführliche Einsatznachbereitung im Beisein der Seelsorge.









