Foto: Vogelsberger Zeitung

Unfall mit großflächiger Dieselspur

Unfall mit großen Folgen – Pkw-Fahrer durchfährt die Absperrung zur Unfallstelle

GEMÜNDEN (FELDA)
Am heutigen Montag gegen 16.00 Uhr ereignete sich ein Unfall auf dem Zubringer der A49 zur A5 in Fahrtrichtung Frankfurt. Ein 67-jähriger Lkw-Fahrer verlor auf Grund der regennassen Fahrbahn in einer Rechtskurve des Ohmtaldreiecks die Kontrolle über seinen Sattelzug und kollidierte mit der Schutzplanke.

Hierbei riss er sich an der Sattelzugmaschine den Dieseltank auf. Dadurch verursachte der Lkw eine über hundert Meter lange Dieselspur auf dem Beschleunigungsstreifen. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Mehrere Felder der Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand wurden beschädigt.

Durch die vor Ort anwesenden Einsatzkräfte wurde die Unfallstelle abgesichert und der rechte Fahrbahnstreifen gesperrt. Da nachfolgende Verkehrsteilnehmer den Fahrbahnverlauf der Südtangente falsch einschätzten und sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hielten, kam es zu mehreren Beinaheunfällen an der Unfallstelle. Daraufhin musste die Autobahnmeisterei auf der A49 die Abfahrt zur A5 in Fahrtrichtung Frankfurt für ca. 3 Stunden vollsperren, damit die Bergungsarbeiten gefahrenfrei umgesetzt werden konnten.

Dennoch durchfuhr ein Pkw die Absperrung zur Unfallstelle, welcher durch die eingesetzte Streife gestoppt werden konnte, teilt die Autobahnpolizei mit.

Eine Fachfirma ist nun die ganze Nacht mit einer aufwendigen Reinigung der Fahrbahn und die fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Erdreichs beschäftigt. Der Zubringer A49 auf die A5 ist aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Es entstand am Lkw Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro und an den Schutzplanken in Höhe von ca. 5.000EUR. Es waren zwecks Bergungsarbeiten 20 Kräfte der Feuerwehr Homberg (Ohm) im Einsatz.

Wir berichten nach, sobald wir mehr Informationen haben.

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