Foto: Vogelsberger Zeitung

Großübung an der Bahnstrecke der Vogelsbergbahn

Szenario: Schwerer Unfall am Bahnübergang Angersbach, zahlreiche Verletzte

VOGELSBERGKREIS/WARTENBERG
Schwerer Unfall am Bahnübergang Angersbach, zahlreiche Verletzte müssen versorgt und in umliegende Kliniken gebracht werden, rund 350 Einsatzkräfte sind mitten in der Nacht an der Bahnstrecke im Einsatz – zum Glück jedoch nur bei einer Übung!

Die Großübung findet am kommenden Wochenende statt. In der Nacht zum Sonntag werden der Rettungsdienst des DRK und der Johanniter, die Feuerwehren aus Wartenberg, aus Ulrichstein, aus Lauterbach und aus Schlitz, Hilfsorganisationen wie DRK und Malteser Hilfsdienst und das THW in Angersbach im Einsatz sein. Mit vor Ort natürlich auch Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland, die Kreisbrandmeister und Mitglieder des Katastrophenschutz-Stabes des Vogelsbergkreises. 

„Wir haben ein enges Zeitfenster für eine solch groß angelegte Übung, uns bleiben nur wenige Stunden in der Nacht, in denen keine Züge fahren“, sagt Kreisbrandinspektor Holland. „Deshalb werden sich die Einsatzkräfte schon vor Beginn des Szenarios Bereitstellungsraum am Wartenberg-Oval in Angersbach treffen und von dort zur Einsatzstelle fahren.“ 

Dort, so die angenommene Ausgangslage, ist ein Zug mit Fahrzeugen kollidiert. Die Folge: Die Autoinsassen und auch zahlreiche Fahrgäste in der Bahn sind zum Teil schwer verletzt und müssen medizinisch versorgt werden. Aufgrund der hohen Zahl von Verletzten muss sogar ein sogenannter Behandlungsplatz an der Schule in Angersbach eingerichtet werden.

Die Helfer müssen sich sputen in dieser Nacht. Spätestens um 6 Uhr in der Früh muss die Bahnstrecke wieder geräumt sein.

Auch wir von der Vogelsberger Zeitung werden vor Ort sein und darüber berichten.

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