Foto: Vogelsberger Zeitung

Großangelegte Katastrophenschutzübung im Zeltlager Landenhausen

Gasflaschen-Explosion im Zeltlager, mehrere Verletzte, teilweise Schwerstverletzte und Ausbreitung des Brandes in Richtung des Waldes

VOGELSBERGKREIS / LANDENHAUSEN
Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technische Einsatzleitung (TEL) des Vogelsbergkreises, Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) und die Drohnenstaffel wurden am 23. März gegen 8.00 Uhr nach Landenhausen in das Zeltlager des Vogelsbergkreises zu einer großangelegten Katastrophenschutzübung alarmiert.

So stellte man sich das Szenario wie auf dieser Fotomontage vor.

Das Szenario war nach einer Gasflaschen-Explosion im Zeltlager mehrere Verletzte, teilweise Schwerstverletzte und Ausbreitung des Brandes in Richtung des Waldes. „Die eingesetzten Kräfte von Wartenberg waren von ihrer Zahl ja nicht ausreichend, das Szenario zu bekämpfen. So wurden dann mehrere Löschzüge des Katastrophenschutzes und Rettungsdienstes alarmiert“, erklärt Marc Dittert, Gemeindebrandinspektor Wartenberg. Dabei ist dann auch der ELW-2 (Einsatzleitwagen, Anm. d. Red.) vom Vogelsbergkreis hier im Einsatz und Teile der Führungsgruppe TEL (technische Einsatzleitung, Anm. d. Red.).

Es wurden fünf Einsatzabschnitte gebildet, Einsatzabschnitt Zeltlager, Einsatzabschnitt Waldbrandbekämpfung, Einsatzabschnitt Wasserversorgung, einen Einsatzabschnitt Rettungsdienst und Einsatzabschnitt der Breitstellungsraum.

Natürlich sind die Verletzungen nur nachgestellt.

Im Szenario waren zwei Personen mit einem Schock, Amputation eines Daumens, eine offene Unterschenkelfraktur und Brandverletzungen am Unter- und Oberarm. Einige Kinder sind in unbekannte Richtung in den Wald gelaufen. Diese galt es aufzufinden. Dazu wurde die Drohnenstaffel angefordert um nach den vermissten Personen zu suchen. Im ELW-2 werden die Fotos der Drohne ausgewertet.

Eine Langewegestrecke wurde in zwei Abschnitten aufgebaut. Der erste Abschnitt war 1.300 Meter, der zweite Abschnitt betrug rund 800 Meter.

Marc Dittert zeigte sich mit der Großübung zufrieden. „Es kann nicht alles nach Drehbuch ablaufen, dennoch bin ich zufrieden. Fehler werden erkannt und beseitigt.“ Beobachtet wurde die Übung von Wolfgang Cloos, RP Gießen, Maximilian Ziegler (SPD) MdL, Jennifer Gießler (CDU), MdL sowie Bürgermeister Dr. Olaf Dahlmann (SPD).

Im Anschluss ging es zur Feuerwache Angersbach. Dort wartete schon ein Team vom Malteser Hilfsdienst mit dem Essen für die rund 130 Einsatzkräfte.

Hinweis der Redaktion:
Aus rechtlichen Gründen haben wir auf Wunsch der Feuerwehr alle Kinder unkenntlich gemacht.

Natürlich sind die Verletzungen nur nachgestellt.
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