Michael Egan (Foto: Horst Schütz)

Luchse müssen Sieg gegen Chemnitz teuer bezahlen

Chemnitz Crashers sorgten für einen spannenden Auftritt in der Eissportarena Lauterbach

LAUTERBACH
Am vergangenen Sonntag endete der Heimspielmarathon der Lauterbacher Luchse in der Regionalliga Ost mit dem dritten Januar-Heimspiel. Die Chemnitz Crashers, aktuell Tabellendritte und direkte Konkurrenten der Lauterbacher Luchse, sorgten für einen spannenden Auftritt in der Eissportarena Lauterbach.

Das Spiel begann mit hohem Tempo und viel Action für die Zuschauer. Bereits nach drei Minuten konnte der Lauterbacher Topscorer Michael Egan das erste Tor erzielen, freigespielt von seinen Sturmpartnern Schwab und Welser. Doch nur eine Minute später glichen die Gäste aus Chemnitz durch Nikitins aus und stellten das Spiel wieder auf Null. Beide Teams hatten gute Chancen, aber die Torhüter hielten zunächst ihre Tore sauber. In der 17. Spielminute erzielte Egan erneut die Führung, in eigener Unterzahl, während Mika Junker in der Strafbox saß. Mit einem knappen 2:1 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel waren zunächst die Crashers am Drücker und erzielten durch einen Alleingang von Nitzsche den erneuten Ausgleich. Die Luchse, angetrieben vom Gegentreffer, antworteten sofort mit einem satten Schuss von Pierre Wex zur erneuten Führung. Bis zur 35. Minute bestimmten kleine Strafen das Spiel, bis Egan erneut in einem Alleingang traf und die Luchse erstmals mit zwei Toren in Führung gingen.

Kurz nach dem Treffer kam es dann zum Schreckmoment des Abends. Luchse-Goalie Justin Fuß verletzte sich bei einer Parade und musste verletzt aufgeben. Mit Sprechchören wurde er vom Eis gebracht und ins Krankenhaus gefahren. Eine Diagnose und die Ausfallzeit stehen noch aus. Dieser Ausfall trifft die Luchse besonders hart, da Torhüter Elias Umali ebenfalls ausfällt. Zum Glück stand am Wochenende das Lauterbacher Urgestein Klaus-Dieter Lechner bereit, der für den verletzten Fuß eingewechselt wurde.

Die Luchse verdauten den Schock schnell und konzentrierten sich wieder auf das Spiel. Kurz vor der zweiten Pause gelang Mika Junker in Überzahl der fünfte Treffer des Abends. Mit einer klaren 5:2-Führung ging es demnach in die zweite Pause.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Lauterbacher vor allem auf die Defensive. Obwohl sie einige Chancen im Angriff hatten, konnten sie diese nicht nutzen. In der Verteidigung standen sie kompakt und unterstützten Lechner mit vollem Einsatz. Die Gäste aus Chemnitz kamen nicht mehr zum Torerfolg und mussten sich mit 5:2 geschlagen geben.

Trotz des Sieges, den drei Punkten und weiterhin der Chance auf den dritten Tabellenplatz in der Hauptrunde war nach dem Spiel niemanden im Team so richtig zum Feiern zumute. Zu sehr war der Ausfall von Justin Fuß in den Köpfen der Spieler und Verantwortlichen. Dennoch müssen die Luchse den Blick nach vorne richten, denn bereits am kommenden Sonntag steht mit der Auswärtsfahrt nach Berlin das nächste Spiel im Spielplan. Um 16 Uhr treffen die Luchse dann im Wellblechpalast auf die Eisbären Juniors Berlin.

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