Foto: Vogelsberger Zeitung

A7: Putenlaster mit 900 Puten ausgebrannt

Zahlreiche Tiere verenden in Flammen und Rauch – THW versucht Tiere aus den Käfigen zu bekommen

A7 KIRCHHEIM

Am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr brannte auf der A7 kurz vor dem Hattenbacher Dreieck die Zugmaschine eines mit Puten beladenen Lastzuges. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, konnte sich der Fahrer des Lastzuges noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Nicht so glimpflich endete die Fahrt für einen Teil der 900 Puten, die sich auf der Zugmaschine befanden. Ein Teil der Tiere verendete bereits durch das Feuer, ein herbeigerufener Veterinär musste noch eine Vielzahl Puten töten, da sie von den Flammen stark verbrannt waren.

Während des Löscheinsatzes musste die A7 in Fahrtrichtung Süden kurzzeitig voll gesperrt werden. Wie viele Puten auf der Zugmaschine verendeten, konnte noch nicht genau gesagt werden. Zumindest die Tiere auf dem Anhänger sind durch das Feuer nicht zu Schaden gekommen.

Nach Angaben des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sind insgesamt 125 Tiere verendet oder mussten teilweise notgetötet werden. 92 Puten, die direkt hinter dem brennenden Führerhaus untergebracht waren, sind in den Flammen umgekommen.

Über die Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden es ist jedoch davon auszugehen, dass ein Technischer Defekt das Feuer verursacht hat.

Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde das THW für die Bergung der verendeten und getöteten Tiere zur Einsatzstelle alarmiert. Ein regionaler Abschleppdienst wurde mit der Bergung der Zugmaschine und des Anhängers beauftragt.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca 100.000 Euro.

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