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Scheune in Vollbrand – 200.000 Euro Sachschaden

Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden – Mensch und Tier nicht in Gefahr

Updatestand: 21.11.2023, 08.11 Uhr.

BRACHTTAL-SPIELBERG

Gegen 21.05 Uhr brach in Spielberg ein Feuer in einer Scheune aus. Aktuell sind mehrere Feuerwehren am Einsatzort. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern.

Als die Feuerwehr am Einsatzort ankam, stand die Scheune bereits in Vollbrand. „Wir hatten die Schwierigkeit, dass wir das Wohnhaus abriegeln mussten. Es waren auch diverse Gefahrgüter wie Gasflaschen vorhanden“, so Maximilian Kröll, Gemeindebrandinspektor Brachttal. Die Brandschützer hatten mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz und konnte den Brand relativ zügig unter Kontrolle bringen. Mittlerweile ist der Brand gelöscht, sagte Maximilian Kröll.

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„Es sind keine Menschen und Tiere zu Schaden gekommen. Immerhin ist es ein großer Tierbestand, der sich angrenzend befindet“, so Kröll. Mit einer Riegelstellung konnten die Tiere geschützt werden. So bleibt es bei einem Sachschaden.

Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Brachttal, Schlierbach, Hellstein, Neuenschmidten, Spielberg, Streitberg, Wächtersbach mit der Drehleiter, Abrollbehälter Wasser und Atemschutz, Feuerwehr Aufenau und die Feuerwehr Bad Orb mit dem Abrollbehälter Wasser waren mit der Brandbekämpfung zu Gange.

„Natürlich macht man sich Gedanken darüber, was sich in den Gebäuden befindet. Als die erste Rückmeldung kam, dass keine Menschen und Tiere in Gefahr sind, kommt eine kleine Erleichterung auf. Es gilt aber auch, dass wir alle weiteren Güter retten und schützen“, sagte Maximilian Kröll. Der Regen kam den Brandschützern gelegen.

Die Scheune, in der sich unter anderem eine Werkstatt sowie Ersatzteile für landwirtschaftliche Geräte befanden, brannte letztlich weitgehend nieder und auch das Dach der Scheune stürzte teilweise ein. Durch die Rauch- und Rußentwicklung wurde auch die Fassade des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Für die Nacht wird eine Brandwache abgestellt.

Nach ersten Informationen soll bei dem Brand ein Sachschaden von rund 200.000 Euro entstanden sein.

Maximilian Kröll, Gemeindebrandinspektor Brachtal

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und untersucht nun, was zu dem Feuer geführt hat. Die Ermittler gehen dabei auch ersten Hinweisen nach, wonach möglicherweise Schweißarbeiten in der Scheune und daraus resultierender Funkenflug für den Brand ursächlich waren.

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