Das Ensemble aus Akteurinnen im Alter von 10 bis 15 Jahren der Tanz- und Ballettschule aus Lauterbach stellte sich nach einer gelungenen Vorstellung im Krankenhaus Eichhof gerne mit den Organisator:innen von Kultur im Krankenhaus (Mitte von links) Herbert Krauß, Mara-Luis Schramm, Marika Heiß, Heike Martin und Dorothea Koch zum Erinnerungsfoto auf. (Foto: Eichhof-Stiftung Lauterbach)

Spitzentanz für Patienten und Gäste

„Kultur im Krankenhaus“ (KiK) präsentiert Ballett-Aufführung am Eichhof

LAUTERBACH

Patienten, Angehörige, Mitarbeitende und Gäste des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach waren der Einladung von Kultur im Krankenhaus (KiK) gefolgt und erlebten eine tolle Aufführung aus klassischen und modernen Balletttänzen. Die Tanz- und Ballettschule Christine Franik-Schunke aus Lauterbach hatte 20 junge Nachwuchsballerinen aufgeboten, um das Publikum zu unterhalten.

Der Vorsitzende von KiK, Herbert Krauß, stellte die Bedeutung von kulturellen Veranstaltungen als wichtigen Bestandteil des Alltags im Krankenhaus dar. „Wir wollen einen Gegenpol schaffen zu den Sorgen, die viele Menschen in Bezug auf ihre Gesundheit hier bei uns im Haus haben und vom eigentlichen Grund ihres Aufenthalts ablenken. Leider mussten wir durch die Pandemie unsere Kulturangebote in den vergangenen Jahren aussetzen. Mit diesem ersten Event haben wir das Programm wieder aufgenommen.“


Auch die anderen Mitglieder im Arbeitskreis Kultur im Krankenhaus – Öffentlichkeitsreferentin Marika Heiß, Betriebsratsmitglied Heike Martin, QM-Beauftragte Mara-Luis Schramm und Dorothea Koch von den Eichhof-Damen – möchten mit frischen Ideen und altbewährten Konzepten neue Impulse setzen. „Wir haben mit der Ballett-Aufführung eine Erweiterung unseres Angebots mit musikalischen Beiträgen, Bildausstellungen oder Reiseberichten beabsichtigt. Das Ergebnis gibt uns recht: begeisterte Zuschauer und viel Applaus für die jungen Tänzerinnen“, berichtet Marika Heiß.

Für Christine Franik-Schunke, die seit 38 Jahren mit ihrer eigenen Tanz- und Ballettschule erfolgreich ist, war es ebenfalls eine neue Erfahrung: „Wir haben insgesamt 11 Stücke mit und ohne Spitzentanz präsentiert, mussten wegen des fehlenden Platzes improvisieren und kleinere Gruppen bilden. Doch die Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren haben das großartig gemacht und viel Spaß dabei gehabt, klassische Tänze vorzutragen, aber auch  moderne Interpretationen und einen Cancan zu zeigen. Sie haben dafür begeisterten Applaus geerntet. Es war eine rundum gelungene Vorstellung.“


Für das Organisationsteam von KiK geht die Arbeit nun weiter. Für die Adventszeit hat die Eventplanung für KiK im Lauterbacher Krankenhaus bereits begonnen.

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