Vorne links: Albert Schmelz und Otto Bellinger, dahinter die Landfrauen aus Allmenrod, Sickendorf und Maar.

„Leben und Arbeiten im vorigen Jahrhundert im Vogelsberg“

Abschlussveranstaltung der Ausstellung mit Zeichnungen des verstorbenen Künstlers Heini Heinbach

LAUTERBACH

Die Ausstellung beinhaltete Zeichnungen des verstorbenen Engelröder Malers, Grafikers und Schlagzeugers Heini Heinbach mit verbundenden Texten von Albert Schmelz aus seinem Buch „Geschichten, Lieder, Bilder und Schnurren aus Lauterbach und dem Vogelsberg“.

Vom 1. bis 20. Oktober konnte man die Ausstellung in der Kulturspinnerei in der Lauterbacher Musikschule besichtigen. Am letzten Tag gab es eine Vernissage mit Musik mit Albert Schmelz am Keyboard, Otto Bellinger an der Geige und Gesang mit den Landfrauen aus Allmenrod, Sickendorf und Maar. Zwischen den bekannten Liedern las Albert Schmelz aus seinen Geschichten vor.

Klaus Scheuer, Musikschulleiter bei der Lauterbacher Musikschule e. V., war begeistert von den Klängen: „Ich habe Lust auf mehr bekommen. Das sollte man öfter machen. Was ich total schön fand, wenn man vor der Bühne gesessen hat, überall hatte man Gesang gehört.“

Es sei eine weitere Ausstellung mit lokalem Bezug gewesen, welche im Kulturkeller stattgefunden hat. Der verstorbene Engelröder Maler, Grafiker und Schlagzeuger Heini Heinbach sei das Bindeglied der letzten Ausstellung im vergangenen Jahr von Wolfgang Wiehl, Zeitzeuge, Musiker und Kenner seiner Heimatstadt.

Auf den Grafiken von Heini Heinbach sind kleine Geschichten, die Albert Schmelz, ein Urgestein der Volkskunst zusammengestellt hat. „Albert Schmelz, Otto Bellinger und Heini Heinbach waren ein musikalisches Trio. Deshalb kam diese Zusammenarbeit zustande“, so Klaus Scheuer. In der Kulturspinnerei befindet sich eine echte ehemalige Spinnerei. Zusammen mit den Musikern und den Landfrauen stellte man die Tradition der Spinnstube dar. „Weil in den Spinnstuben Geschichten erzählt und gemeinsam Musik gemacht wurde, ist das der passende Rahmen für diese Vernissage“, erklärte Klaus Scheuer abschließend.

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