Wyatt Noskey erzielte das erste Tor des Abends für die Luchse. (Foto: Horst Schütz)

Luchse verlieren auf Strafbank gegen Wölfe

Schönheide war eine schwere Herausforderung

LAUTERBACH

Die Lauterbacher Luchse reiten am Samstag, den 14. Oktober, zu einem bisher unbekannten Gegner, den Schönheider Wölfen. Das spannende Duell zwischen den beiden Mannschaften endete mit einem 6:3 Sieg der Gastgeber.  

Es war klar, dass Schönheide, eine Mannschaft, die in den letzten Jahren stets zu den besten Teams der Regionalliga Ost gehörte, eine schwere Herausforderung, für die von Marcel Skokan trainierten Luchse darstellen würde. Für diese schwere Aufgabe stand Trainer Skokan der volle Kader zur Verfügung, alle Luchse waren mit an Bord. 

Die Luchse starteten das Spiel gut und gingen nach einer Strafe der Wölfe frühzeitig mit 0:1 in Führung, wobei Wyatt Noskey den Treffer erzielte. Doch die Wölfe glichen im Powerplay zum 1:1 aus und zeigten bereits in dieser Phase, dass sie in Überzahl gefährlich sind. Kurz vor Ende des ersten Drittels brachte eine weitere Strafe gegen die Luchse die Wölfe in Führung als Heinz das 2:1 erzielte. 

Im zweiten Drittel setzte sich das Wechselspiel fort. Mika Junker glich für die Luchse zum 2:2 aus, aber die Wölfe konterten erneut und gingen durch Hajsman mit 3:2 in Führung. Eine weitere Überzahl der Wölfe führte zum 4:2 Pausenstand, als Lenk traf. 

Mit Beginn des letzten Drittels änderte Trainer Skokan die Reihen, um seinem Team neue Impulse zu geben. Mit dieser Umstellung starteten die Luchse gut in den Schlussabschnitt, konnten aber trotz guter Chancen nicht punkten. Schönheide nutzte dafür eine weitere Strafe der Luchse, um auf 5:2 zu erhöhen. Trotz intensiver Bemühungen und der Herausnahme des Torwarts, zehn Minuten vor Spielende, um eine 6:4 Überzahl zu erzeugen, konnten die Luchse das Ergebnis nicht mehr drehen. 

Kapitän Matyas Welser verkürzte zwar auf 5:3, aber ein Verletzungsfall sorgte für einen Schockmoment. Welser musste nach einem Zweikampf verletzt vom Spielfeld getragen werden. Glücklicherweise wurde er direkt vor Ort versorgt und ins nahegelegene Krankenhaus gebracht, konnte jedoch später von seinen Teamkollegen abgeholt und mit nach Lauterbach zurückfahren. 

Eine weitere Strafe gegen die Luchse wurde von den Wölfen direkt bestraft als Lenk das 6:3 Endresultat markierte. 

Auf der anschließenden Pressekonferenz fasste es Trainer Marcel Skokan gut zusammen. Die Zuschauer sahen mit den Luchsen eine junge, engagierte und kämpferische Mannschaft. Auf der anderen Seite sah man die Schönheider Wölfe, eine Mannschaft mit viel Erfahrung und einem sehr effizienten Spiel und Abschluss. An diesem Tag hat sich die Erfahrung durchgesetzt. 

Die Lauterbacher Luchse setzen ihre Saison fort und spielen am kommenden Samstag, den 21. Oktober, um 19 Uhr in der Eissportarena Lauterbach ein Heimspiel. 

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