Die „Stiftung für die Deutsche Jugend“ stellt Geld für den Kauf von Bällen, Trikots und mehr bereit. Nun stehen die begünstigten im Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis fest. (Symbolfoto: RP Gießen)

Stiftung für die Deutsche Jugend unterstützt den Sport in Mittelhessen

Sechs Vereine im Landkreis Gießen und dem Vogelsbergkreis profitieren

VOGELSBERGKREIS / GIESSEN

„Stiftung für die Deutsche Jugend“: Regierungspräsidium Gießen unterstützt Jugendarbeit mit Mitteln aus historischer Stiftung aus dem Jahr 1811

Sport und Napoleon sind zwei Welten, und doch profitiert die eine von der anderen. Eine über 200 Jahre alte Stiftung, ursprünglich als „Fonds für Findel- und verlassene Kinder der Provinz Rheinhessen“ gedacht, ermöglicht heimischen Sportvereinen auch in diesem Jahr wieder eine Unterstützung. Aus Mitteln der „Stiftung für die Deutsche Jugend“ werden Gelder für den Kauf von Sport- und Trainingsgeräten wie Bälle und Trikots bereitgestellt, für die es keine sonstigen öffentlichen Zuwendungen gibt. Dem Regierungspräsidium Gießen stehen hierfür in diesem Jahr 1.100 Euro zur Verfügung. Insgesamt werden sechs Vereine aus dem Landkreis Gießen und dem Vogelsbergkreis gefördert.

Und was hat das mit Kaiser Napoleon I. zu tun? Vom Stiftungszweck vorgegeben, können im Regierungsbezirk nur Anträge aus den Landkreisen Vogelsberg und Gießen berücksichtigt werden. Ein napoleonisches Dekret aus dem Jahre 1811 begrenzt die Stiftung auf das frühere Großherzogtum Hessen-Darmstadt einschließlich Starkenburg und Oberhessen. Deshalb können die Stiftungsmittel ausschließlich im Landkreis Gießen mit Ausnahme von Wettenberg, Biebertal, Lollar-Salzböden und Lollar-Odenhausen sowie im Vogelsbergkreis vergeben werden.

Von der Stiftung profitieren diesmal im Landkreis Gießen der TSV 1907 Allendorf (Lumda) e.V. (230 Euro), die Basketball Akademie Giessen 46ers (190 Euro), die Jugendspielgemeinschaft Hohe Warte (190 Euro) und der Jugend- und Sportverein 1920 Lehnheim e.V. (190 Euro). Im Vogelsbergkreis freuen sich der BSC Eudorf (150 Euro) und die Stadtjugendfeuerwehr Homberg (Ohm) (150 Euro).

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