Stellten Landtagsabgeordnetem Michael Ruhl (3.v.r.) und Erstem Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak (Mitte) die neue Lauterbacher Bodenmanagement-Außenstelle vor: Amtsleiterin Barbara Bachner (3.v.l.) sowie Wolfgang Keil, Christiane Köhler, Gerhard Nüchter und Andreas Pardun (von links). (Foto: Apel)

Michael Ruhl und Jens Mischak im Neubau Bodenmanagement-Amt

Das Amt für Bodenmanagement: Digital hervorragend aufgestellte Behörde mit Fülle von Dienstleistungen für Bürger

VOGELSBERGKREIS

Es ist eine hochdigitalisierte Behörde, die im neuen Gebäude am Ortseingang von Lauterbach rund 50 Beschäftigen einen modernen und bürgernahen Arbeitsplatz gibt: Das Amt für Bodenmanagement.

Die Außenstelle der in Fulda angesiedelten Behörde, am Peter-Grünberg-Platz in Lauterbach gehört zu den Vorzeigeobjekten der neu errichteten Behörden des Landes Hessen in Lauterbach. Amtsleiterin Barbara Bachner begrüßte nun den heimischen Landtagsabgeordneten Michael Ruhl sowie den Ersten Kreisbeigeordneten des Vogelsbergkreises, Dr. Jens Mischak, (beide CDU) im Neubau auf dem „alten Eisteichgelände“ an der Fuldaer Straße.

Das Amt habe sich in den letzten Jahren in Bezug auf die Digitalisierung stark weiterentwickelt und biete umfangreiche Dienstleistungen für Behörden, Kommunen und die Bürgerschaft an, stellte Leiterin Bachner zusammen mit Führungskräften ihres Hauses beim Besuch heraus. Viele Grundeigentümer etwa nutzten in den letzten Monaten im Zuge der Neufassung der Grundsteuer das Bodenrichtwertinformationssystem „BORIS“, das von der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation gebührenfrei zur Verfügung gestellt werde. Für solche digitalen Angebote bekomme das Amt Lob von Bürgerinnen und Bürgern.

Foto: Apel

Mit dem Vogelsbergkreis stelle sich die Zusammenarbeit im Rahmen des Runden Tisches Geodateninfrastruktur hervorragend dar, betonte Wolfgang Keil von der Abteilung Geoinformation. Die digitalen Geodaten der Verwaltung sind für Baulücken- und Leerstandskataste der beteiligten Kommunen von besonderem Wert. Zudem werde in der hessischen Bodenmanagement- und Geodatenverwaltung gerne bei der Schaffung digitalisierter kommunaler Bauämter unterstützt. Seine Abteilung sei auch in der Ermittlung von Grundstückswerten etwa für das Finanzamt tätig, so Keil. Außerdem wirke das Amt auch an einem Projekt mit, welches die Pegelstände von Bächen und Flüssen für den vorbeugenden Hochwasserschutz erfasse und Warnmeldungen für Mobiltelefone (Handy App) zur Verfügung stelle, ergänzte Christiane Köhler.

Liegenschaftsvermessung mit Grundstücken und Gebäuden, aber auch die Vermessung von umgebauten Landes- und Bundesstraßen sowie Autobahnen wie der A 5, stellen die Aufgaben der Abteilung Geobasis und Vermessung dar, erläuterte Gerhard Nüchter den Gästen aus der Kreis- und Landespolitik.

Die Aufgaben der Flurbereinigung nimmt die Abteilung Bodenmanagement von Andreas Pardun wahr, der von größeren Projekten wie der Unternehmensflurbereinigung beim Lückenschluss der Bundesautobahn A 49 und der Neuordnung landwirtschaftlicher Flächen, Biotopverbünden und Gewässerrenaturierungen berichtete.

Die beiden Gäste zeigten sich sehr beindruckt von der Arbeit der Vogelsberger Außenstelle des Fuldaer Amtes, die nun zeitgemäß und modern untergebracht sei und eine gewaltige Verbesserung gegenüber den bisherigen Liegenschaften in der Adolf-Spieß-Straße in Lauterbach erfahren habe. Abgeordneter Michael Ruhl, der im Hessischen Landtag dem für das Bodenmanagement zuständigen Wirtschaftsausschuss angehört, hob hervor, dass er stolz darauf sei, dass die Landesregierung mit der Neubau-Entscheidung für das Bodenmanagement-Amt, aber auch für den Standort Lauterbach des Finanzamtes, wichtige Weichenstellungen für den ländlichen Raum getroffen habe. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak stellte gegenüber Amtsleiterin Barbara Bachner sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heraus, dass schon alleine beim „Runden Tisch Geodaten“ mit der Kreisverwaltung und den kommunalen Bauämtern die Zusammenarbeit ausgezeichnet funktioniere und das Amt für die Menschen im Vogelsbergkreis sehr wichtig sei.

Foto: Apel
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