Verunglücktes Reh von Feuerwehr gerettet

Vorgehen wurde mit Tierarzt abgesprochen – Reh musste sich lediglich von dem Schock erholen

RUPPERTENROD

Am heutigen Dienstagvormittag gegen 09.13 Uhr wurden die Ortsteilwehren Ruppertenrod und Nieder-Ohmen in die Feldgemarkung Ruppertenrod alarmiert. Vor Ort wurde ein verunglücktes Reh gemeldet.

Das Tier war wohl bei einem nächtlichen Erkundungsspaziergang etwas zu neugierig und war in eine Güllegrube gestürzt. Von dort aus konnte es sich nicht mehr selbstständig befreien, sodass es völlig erschöpft vorgefunden wurde.

Um nicht auch die Einsatzkräfte in unnötige Gefahr zu bringen, wurde das weitere Vorgehen mit einem hinzugerufenen Tierarzt abgesprochen. Dieser betäubte das Tier zunächst, sodass es ohne Gegenwehr gerettet werden konnte.

Ein Erreichen des verunglückten Vierbeiners war nur schwer möglich, sodass für die Rettung die Drehleiter in Stellung gebracht wurde. Ein damit zum Reh beförderter Feuerwehrmann konnte das Tier auf einer Schleifkorbtrage sichern und es unversehrt „an Land“ bringen. Dort begutachtete der Tierarzt das Reh nochmals. Hierbei stellte er keine Verletzung fest, sodass es sich lediglich von dem Schock erholen musste. Eine Dusche durch die Feuerwehr gehörte natürlich zum Dienstleistungsumfang.

Für die außergewöhnliche Rettungsaktion mussten die direkt an der Güllegrube eingesetzten Einsatzkräfte spezielle Schutzkleidung tragen, um den Besonderheiten des Einsatzes gerecht zu werden. Auch hier blieb eine Vor-Ort-Reinigung nicht aus.

Die Feuerwehr Mücke bedankt sich beim Tierarzt Herrn Spindler für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

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