Foto: CDU-Senioren

Senioren Union: Kurt Wiegel weiter Vorsitzender

Mit 70 von 73 abgegebenen Stimmen als Landesvorsitzender wiedergewählt

LANGENSELBOLD

„Wir Senioren sind heiß auf Wahlkampf“, versicherte Kurt Wiegel dem CDU-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Boris Rhein sowie allen Kandidaten der Christdemokraten um ein Landtagsmandat vollen Einsatz und Unterstützung zur Wahlentscheidung am 8. Oktober.

Wiegel wurde von der Landesdelegiertentagung der Senioren-Union in der Klosterberghalle von Langenselbold mit 70 von 73 abgegebenen Stimmen als Landesvorsitzender wiedergewählt, heißt es in der Pressemitteilung der CDU.

Einstimmig verabschiedete die Versammlung ein zehn-Punkte-Programm für eine erfolgreiche Landtagswahl. Die Geschlossenheit der hessischen CDU-Senioren lobten in Grußworten als beispielgebend die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Claus Bernold, der auch Bundesgeschäftsführer ist, und Dr. Fred-Holger Ludwig, zugleich Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz. Landtags-Fraktionsvorsitzende Ines Claus und Generalsekretär Manfred Pentz wiesen auf die Bedeutung der Wahlentscheidung im Herbst hin. Nur eine starke CDU garantiere, dass Hessen weiter auf einem klaren Kurs regiert werde statt mit Ampelgehampel wie in Berlin.

„Wir müssen laut sein, wir müssen uns melden, wir müssen klar und deutlich sprechen“, betonte Claus Bernhold, dass die ältere Generation ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen dürfe. Bei der Wahrnehmung von Aufgaben im Ehrenamt stehe die ältere Generation an erster Stelle. Dr. Fred-Holger Ludwig forderte mehr Respekt vor dem Alter ein, dazu gehöre auch eine ausreichende Versorgung mit Krankenhäusern, Ärzten und Apotheken.

„Es macht einen Unterschied, wer regiert“, machte Iris Claus mit Hinweisen auf Fehlentwicklungen in Niedersachsen, Thüringen oder Rheinland-Pfalz deutlich. Das Programm, mit dem die CDU in den Landtagswahlkampf gehe, trage stark die Handschrift der Senioren-Union. Auf 166 Seiten beschreibe die CDU ausführlich, was ihre Zielsetzung sei und woran sie sich vom Wähler messen lasse. Manfred Pentz verwies darauf, dass am 8. Oktober mit Wahlen in Bayern und Hessen eine kleine Bundestagswahl stattfinde. Und dies, wobei derzeit „die schlechteste Bundesregierung aller Zeiten, bestehend aus SPD, Grünen und FDP“ am Ruder sei. Dem Chaos in Berlin müsse weiter der klare Kurs in Hessen entgegengesetzt werden.

Kurt Wiegel wies in seiner Rede auf die Erfolge der Senioren-Union hin, die sich in vielen Belangen für die ältere Generation eingesetzt und letztlich auch Nachbesserungen erreicht habe. Es gebe aber nach wie vor viele Benachteiligungen, weil die Rentner einfach vergessen würden. Der Landesvorsitzende stellte auch die zehn Punkte der Senioren-Union Hessen für eine erfolgreiche Landtagswahl zur Abstimmung. Diese zehn Punkte sollen in die auch nach dem 8. Oktober CDU-geführte Regierungspolitik in unserem Bundesland einfließen. Dabei geht es um die Wertschätzung des Alters und die Verhinderung von Diskriminierung, die Vermeidung von Altersarmut und Sicherung der Lebensgrundlagen, gute Pflege und Betreuung, die zuverlässige Versorgung durch das Gesundheitssystem, altersgerechtes Wohnen und Wohnumfeld, das Mitnehmen der Älteren bei der Digitalisierung, Sicherheit zu Hause und unterwegs, barrierefreie Verwaltungsverfahren, Sicherstellung der Mobilität und ein Verhindern von Einsamkeit. (ws)+++

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