Gemeinsam mit Bürgermeister Paule wird die Baustelle mit Christiane Prochaska (stellv. Frauenbeauftragte, vorne), Manuela Hempel (Werkstattrat), Sonja Schmidt (Werkstattrat), Meike Dippel (Frauenbeauftragte), Lutz Labmayr (Fa. Ochs) und Helene Rhiel (Stadtbauamt) besichtigt. (Foto: Stadt Alsfeld)

Erstmalige Anbindung des Fußgängerweges Richtung „Kompass Leben“

50 Meter Gehweg werden barrierefrei Richtung Behindertenwerkstatt ausgebaut und die Überquerungsstellen Regelkonform für die besonders Schutzbedürftigen hergestellt

ALSFELD-ALTENBURG

In dieser Woche wird mit den Tiefbauarbeiten für die Herstellung eines einseitig geführten Fußgängerweges Richtung „Kompass Leben“ in Altenburg an den Straßen „Am Kreuzweg/Ochsenstraße“ begonnen.

Die Baumaßnahme umfasst sowohl den Tiefbau einschließlich der Verlegung von Kabelschutzrohren mit einer Trassenlänge von insgesamt ca. 50 m sowie die Sanierung (30 m) und eine neue Errichtung des Gehweges von ca. 20 m.

Der Gehweg wird in einer Breite von 1,80 m barrierefrei hergestellt, damit die Kriterien „Bewegungsfreiheit und Annehmlichkeit“ im Vordergrund stehen. Die Querungen werden als gemeinsame Überquerungsstelle nach der DIN 32984 mit 3 cm Bordhöhe gestaltet, damit sich blinde und sehbehinderte Menschen sowie Blindenführhunde daran orientieren und Rollstuhl- und Rollatornutzer den Bordstein queren können. Es werden keine Bodenindikatoren eingesetzt. Diese sollten nur eingesetzt werden, wenn taktil strukturierte und visuell kontrastreiche Gehflächen oder seitliche Wegebegrenzungen, die zur Orientierung und Leitung, fehlen oder für die Orientierung nicht ausreichen.

Eine natürliche Wegebegrenzung

Mit der Neuerrichtung des Gehweges in dem Beton-Rechteckpflaster 20/10/8 (Erdbraun) werden visuell kontrastreiche Flächen geschaffen. Die Gegebenheiten vor Ort schaffen eine natürliche Wegebegrenzung. Bei Bodenindikatoren gilt generell die sparsame Verwendung, ein Zuviel an Indikatoren kann zur Verwirrung führen. In Straßen mit einem sehr geringen Verkehrsaufkommen werden diese nicht angeordnet.

Gesamtkosten: 36.000 Euro

Die geplante Bauzeit beträgt ca. 3 Wochen, damit dem Sommerfest am 22.07.2023 in der Werkstatt Alsfeld nichts im Wege steht. Gesamtkosten für den Gehweg belaufen sich auf 36.000 Euro. Firma Ochs AG aus Alsfeld hat den Zuschlag für die Herstellung des Gehweges erhalten. Die Firma Krug Logistics möchte zeitgleich die Einfahrt erneuern und dafür ca. 6 m Gehweg zurückbauen und diesen auf der gegenüberliegenden Seite auf eigene Kosten wiederherstellen.

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