Punkt 11 Uhr lösen Landrat Manfred Görig am Buzzer und Martin Helm im Einsatzleitsystem am heutigen Donnerstag die Alarmierung im Vogelsbergkreis aus. (Foto: Vogelsbergkreis)

230 Sirenen im Vogelsberg heulen auf

Bundesweit ist am Vormittag Alarm ausgelöst worden

VOGELSBERGKREIS
Punkt 11 Uhr lösen Landrat Manfred Görig am Buzzer und Martin Helm im Einsatzleitsystem am heutigen Donnerstag die Alarmierung im Vogelsbergkreis aus. Nach wenigen Sekunden heulen die Sirenen in der Kreisstadt Lauterbach und ihren Stadtteilen, dann ist Homberg an der Reihe, nach nur vier Minuten wird die Alarmierung in Alsfeld gestartet.

Bundesweit ist am Vormittag Alarm ausgelöst worden – über Sirenen und Handys, über Internetseiten, Social Media, Radio oder Fernsehen. Zum einen sollen die Menschen mit dem Thema „Warnung der Bevölkerung“ vertraut gemacht werden, zum anderen dient der bundesweite Warntag dazu, mögliche Schwachstellen in Alarmierungsketten aufzudecken.

Technisch bedingt können die 230 Sirenen im Vogelsbergkreis nicht auf einmal ausgelöst werden, letztendlich muss jedes einzelne Empfangsgerät einer Gemeinde einzeln angesteuert werden. Von 30 Minuten Dauer war man im Vorfeld ausgegangen, diese Zeit kann unterboten werden: Um 11.26 Uhr wird der letzte Alarm ausgelöst – in diesem Fall für die Gemeinde Freiensteinau.

Anm. der Redaktion:
Der Bundesweite Warntag war in diesem Jahr besser als im Jahr 2020. Dank der neuen Technologien konnten viele Sirenen in ganz Deutschland zur gleichen Zeit heulen. Auch viele Handys wurden mit einer Warnmeldung gepiepst. Doch leider nur ein Teil der Smartphonebesitzer erhielt eine Warnmeldung, wie wir von einigen Leserinnen und Leser erfahren haben. Um eine noch bessere Warnung zu gewährleisten, muss die Technologie weiter verbessert werden.

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